Norwegen


Tour 17. August - 29. August 2008


Bilder Teil 1, vom 18.8. - 21.8.

19.8. Hardangervidda-Eidfjord
Der erste Tag ohne Gepäck! Unsere Tagestour ist mit 266km einer der längsten unserer Reise.

Das Hardangervidda ist eine Hochgebirgsebene mit den größten Rentierherden. Am westlichen Ende stürzt der Voringfossen hinunter zum
Eidfjord.

Der rechts zu sehende Wasserfall erzeugt einen so großen Druck, dass das Wasser des linken Falls nicht den Boden erreicht, sondern die Felswand hoch gedrückt wird und zerstäubt.

Am Rand der Schlucht befindet sich ein Hotel mit phantastischem Ausblick.
Mit der Color-Line ging es von Kiel nach Oslo am 17.8. Nach der Ankunft am nächsten Morgen fuhren wir 250km nach Geilo, ein Wintersportort der auf 900m Höhe liegt. Dennoch gab es angenehme Temperaturen.

Unser Abstieg zum Eidfjord ist fast genauso spektakulär. Wie ein Korkenzieher schraubt sich der Tunnel nach unten und verändert ständig den Radius.
Als der Tunnel uns freilässt sehen wir den Eidfjord. Laut Reiseführer sind Fjorde teilweise tiefer, als die Fjelle hoch sind.

Warten auf die erste Fähre am Eidfjord. Von Kinsarvik geht es rüber nach Kvandal. Dabei erhalten wir einen Blick in den Hardangerfjord.
Unser erster Wasserfall. Es folgen noch so viele, aber beim ersten gibt es einen ausgiebigen Fotostopp. Da leider nicht alle vorher geplanten Mitfahrer letztlich auch mitfahren konnten, haben wir Memorandum einen neuen Begleiter mitgenommen, der auf dem Hardangervidda zu uns stieß und die gesamte Tour auf dem Lenker mitfuhr.

Nach einer Rundfahrt über Ulvik gehts zurück über den Eidfjord.

Im Norden wird das Hardangervidda durch den Hardangerjokulen begrenzt,einen der großen Gletscher.

Diese Erdhütten sollen wohl eine alte Form der Behausungen darstellen. Hier werden jedoch Souvenirs verkauft. Die Rentiergeweihe passen jedoch nicht auf den Lenker, außerdem ist einer ja schon besetzt.

An der Stange tanzen, einmal anders. Im Winter muss der Schnee ziemlich hoch liegen.
Unter dem Hardangerjokulen-Gletscher befindet sich ein unterirdisches Riesen-kraftwerk.

Im Stausee des Gletschers sammelt sich das Schmelzwasser.
20.8. Hallingdal-Rundfahrt


An diesem Tag war eine kleine Rundfahrt von 143km mit einigen Besichtigungen vorgesehen.


Angefangen in Torpo, wo wir uns die älteste Stabkirche Norwegens
ansahen. Es wurde zwar der äußere Umbau vor vielen Jahren abgebaut, dafür ist die Kirche von innen umso beeindruckender. Oder lag es an den Erklärungen einer ortsansässigen Führerin, uns die Geschichte und Bauweise der Stabkirchen erklärte.

An allen anderen Orten gab's nur Papierführer zum Lesen.
Klein aber fein: Stabkirche in Torpo.

Bedrückend schwarzer Nachbau einer Stabkirche in Gol. In der angrenzenden Wikingerhütte wird die Historie mit Plastiknordmännern erzählt.

In Nesbyen zeigt das Hallingdal-Freilichtmuseum Gebäude aus alter Zeit.

Als die Besichtigung zum Schluß etwas feucht wurde ging's wieder zurück....
....mit wetterfester Kleidung waren wir bestens ausgestattet. Bemerkenswert: Wir hatten nur 1,5 Regentage während der ganzen Tour.

Am 21.8. haben wir Geilo verlassen und wir fuhren nach Laerdal am Sognefjord.
Weiter mit den Bildern ab 21.8. Hier clicken: